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Was versteht man eigentlich unter “reisen”?

In Kurzform versteht man unter Reisen eine gezielte Ortsveränderung - eine gezielte Fortbewegung von Personen (nicht Tieren) über einen bestimmten Zeitraum, mit oder ohne Hilfsmittel, um ein bestimmtes Reiseziel zu einem bestimmten Reisezweck zu erreichen. Man unterscheidet dabei nach Ziel, Zweck, Dauer oder Motivation von Reisen. Tiere und auch unsere Vorfahren in der z.B. Steinzeit zogen umher, um Nahrung und Unterkunft zu suchen. Niemand wird deshalb aber dieses Umherziehen als Reisen definieren. Deshalb ist es sehr schwer, einen konkreten “Start-Zeitpunkt” menschlicher Reisetätigkeit zu definieren.  In diesem Kapitel wollen wir den Versuch unternehmen, mit unserem Sputnik-Männchen in ungewohnter Form eine abstrakte Entstehungsgeschichte der Reisetätigkeit zu skizzieren. Beginnen wir hier mit einer eher abstrakten Reiseform: der ZEITREISE. Versetzen wir uns in eine Zeit lange vor unserer modernen Zivilisation. Irgendwo in den Weiten der russischen Landschaften lebt eine Familie glücklich und zufrieden. Das Oberhaupt dieser Familie heißt auf ur-ur-altrussisch SPUT,  seine Ehefrau wird Matr genannt. Sie haben viele Kinder, vor allem Mädchen, die sie liebevoll nach der Mutter “MATROSCHKAS” nennen. Die ganze Familie bezeichnet sich untereinander als die “SPUT-NIKs”. Der jüngste Sohn wird nach dem Vater Jung-Sput genannt. Alle sammeln fleissig Beeren, Pilze, Wurzeln und alles, was sonst so schmeckt. Sie ziehen dabei teilweise über weite Strecken umher, jedoch handelt es sich bei dieser Fortbewegungsart noch keinesfalls um gezielte Reisetätigkeit.   Eines Tages geschah es, daß Jung-Sput sich bei seinen Streifzügen weiter als sonst von der Familie entfernte und sich verirrte. Er irrte einsam und allein durch das Dickicht der Wälder auf der Suche nach seiner Familie. Bei seiner Suche kam er in immer unbekanntere Gegenden. Nach mehreren Tagen stieß er auf ihm unbekannte menschliche Spuren. Jetzt begann er eine gezielte Suche und fand eine ihm unbekannte Familie. Jung-Sput wurde von den Leuten freundlich aufgenommen. Diese Familie nannte sich WOD. Die Familie WOD produzierte ein spezielles Getränk, daß sie KA nannten und ihrem Gast großzügig anboten. Jung-Sput war von diesem WOD-KA hell begeistert. Nach einiger Zeit des Kennenlernens verabschiedete sich Jung-Sput von der Familie WOD mit dem Versprechen wiederzukommen.

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Nachdem Jung-Sput wieder zu seiner eigenen Familie zurückgefunden hatte, berichtete er von seinen Erlebnissen bei der Familie WOD und deren Ka. Die Familie SPUT-NIK beschloß, engeren Kontakt zur Familie WOD aufzunehmen und Jung-Sput mit Gastgeschenken zwecks dauerhafter Beziehungs-Aufnahme auszusenden. Dies war eine der ersten DELEGATIONS-REISEN auf dem heutigen russischen Territorium.
Die Familie WOD war über diese neuen Kontakte sehr erfreut. Sie waren bereit, die Familie SPUT-NIK mit ihrem WOD-KA zu beliefern und im Gegenzug deren besonders leckere Süßigkeiten zu erwerben.
Sie ermunterten JUNG-SPUT wiederzukommen und zukünftig neue Produkte auszutauschen. Hiermit war die Idee von HANDELS- und GESCHÄFTS-REISEN geboren. Durch die intensiven Beziehungen mit der WOD-Familie erfuhren die SPUT-NIKs von einer weiteren, weit entfernten Sippe. Diese Familie nenne sich KAV.  Aus diesem Grund machte sich also JUNG-SPUT im Auftrag seiner Familie auf die Suche nach der Familie KAV. Nach intensiver Suche fand er diese Leute und kam mit ihnen in Kontakt. Bei ihnen lernte er etwas kennen, das die KAVs selbst IAR nannten. Dieses KAV-IAR fertigten die KAVs aus Fischeiern und JUNG-SPUT fand diese so lecker, daß er sie bald auch bei seiner Familie vorstellen wollte.
Nachdem sich Jung-Sput einige Zeit bei den KAVs aufgehalten hatte und er sich mit ihnen verständigen konnte, erfuhr er von einer weiteren sagenhaften Sippe mit seltsamen Tieren. Sie lebten irgendwo weit entfernt und wechselten ständig ihren Aufenthaltsort. Jung-Sput beschloß deshalb, diese Leute zu suchen und machte sich nach kurzer Zeit auf den Weg. Er verabschiedete sich von den KAVs mit dem Versprechen, wiederzukommen und mit ihnen Handel zu treiben. Nach langer, langer, langer Suche fand Jung-Sput tatsächlich neue Spuren einer ihm unbekannten Familie. Er folgte den Spuren und nach weiteren langen Tagen stieß er auf ihr Lager. Auch diese Leute waren - wie später in ganz Russland - sehr gastfreundlich. Da Jung-Sput schon viel herumgekommen war, gelang es ihm recht schnell, sich mit ihnen zu verständigen. Sie nannten sich “IN-TOURS” und züchteten zusammen mit einem Nachbarvolk “KOS-AKS” besondere Tiere, auf denen sie sogar reiten konnten. Dadurch konnten sie weite Strecken zurücklegen. Jung-Sput fand diese Tiere sehr interessant und erkannte sofort neue Möglichkeiten, mit ihnen schneller reisen zu können.
Bereitwillig erzählte er den INTOUR-Leuten von seinen bisherigen Erlebnissen und seinen Kontakten zu den WODs und den KAVs. Er versprach den “INTOUR-isten”, sie mit den anderen Sippen bekannt zu machen, da ja nun die Entfernungen auf dem Rücken der Tiere schneller zu bewältigen waren. Es ergaben sich dadurch viele neue Möglichkeiten für Handel und Wandel. Dies war gewissermaßen die Geburtsstunde des RGW - Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe.

                     

                                          Der lange Weg nach Hause

Mit vielen neuen Kontakten und Eindrücken verabschiedete sich Jung-Sput von seinen Gastgebern und suchte seinen Weg nach Hause. Eine blühende Zukunft mit gegenseitigen Besuchen und Handelsbeziehungen stand den SPUT-NIKs bevor.                                               Auf seiner Suche nach dem Weg nach Hause,                                             begegnete Jung-Sput jedoch noch mancherlei wilden                                                    Tieren und wunderlichen Gestalten.
Endlich wieder zu Hause: Mit großer Freude wurde Jung-Sput bei seiner Familie empfangen. Sie hatten sich schon Sorgen um ihn gemacht. Es dauerte sehr lange, bis alle Neuigkeiten erzählt waren. Immer wieder mußte er seine Erlebnisse in der Fremde wiederholen. Seine Freundin Alenka aus Kindertagen war zu einer hübschen jungen Frau herangewachsen. Das Wiedersehen mit ihr war riesengroß.

                                                                  

Zu neuen Ufern...

Doch Jung-Sput hatte während seiner Geschäftsreisen großes Interesse daran gefunden, die Welt weiter zu erkunden, neue Leute kennenzulernen, mit ihnen Geschäfte zu treiben oder von ihnen zu lernen. Nach langen Überlegungen gab seine Familie seinem Forscherdrang nach und ließ ihn ziehen, die weitere Welt zu erforschen. Wohlgerüstet und mit vielen wohlgemeinten Ratschlägen versehen, machte sich Jung-Sput also eines Tages auf den Weg, ferne Länder und Völker zu bereisen. Dies war die Geburtsstunde der Forschungs- und Expeditions-Reisen, wie sie Marco Polo, Kolumbus, Magellan oder Humboldt später erfolgreich nachmachen sollten. Auf seinen Wanderungen durch die Weiten Russlands begegnete Jung-Sput wieder vielen merkwürdigen, aber gastfreundlichen und hilfsbereiten “Gestalten”. Auch wenn die Verständigung nicht immer reibungslos verlief, so war es doch immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Jung-Sput mit diesen einfachen Menschen verständigen                                      konnte. Überall knüpfte er neue Kontakte und verließ seine Gastgeber mit dem Versprechen,                                          möglichst bald wiederzukommen.        
Aufbruch zu neuen        Welten
Eines Tages führte ihn seine Neugier in eine bezaubernde Gegend, wo er einen herrlichen Waldsee entdeckte. Die Gegend gefiel unserem Sput-Nik so sehr, daß er spontan beschloß, hier länger an diesem herrlichen See zu verweilen und sich zu erholen.
Es dauerte nicht lange, bis sich unser Held mit der einzigartigenTierwelt am Waldsee anfreundete. Es war wie im Paradies. Unserem Sput-Nik gefiel es hier so sehr, daß er dieses Natur-Kleinod nicht für sich allein behalten wollte.
Sput-Nik beschloss deshalb, diese wundervolle Region zu verlassen und den Weg nach Hause zu suchen. Es drängte ihn sehr, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen und seiner Familie, seinen Freunden und Verwandten über den Waldsee zu berichten.
Es gab eine große Wiedersehensfeier im Sput-Nik Familien-Hauptquartier. Es dauerte viele Tage, um alle Erlebnisse zu schildern. Besonders die Erlebnisse am Waldsee fanden großes Gefallen. Es wurde beschlossen, die befreundeten Familien in Nah und Fern, die Wod-Kas, die Kav-Iars und In-tours, zu einem Urlaub an diesem schönen Waldsee einzuladen. Es wurden Boten ausgesandt, um die Einladungen zu überbringen. Sie kamen alle gern, sie waren alle neugierig, sie wollten den viel gepriesenen Waldsee kennenlernen. Sput-Nik führte die Gäste zu “seinem” geliebten Waldsee und erntete grosses Lob und Anerkennung.
Alle waren so begeistert, daß man beschloss, die See-Region für gemeinsame Treffen und Erholungen auszubauen. Gemeinsam wurden erste Pläne entworfen, die Region für einen regelrechten Touristenbetrieb und Fremdenverkehr umzugestalten. Dafür wurden nun Handwerker und Betreuungspersonal herbeigerufen. Der Aufruf verbreitete sich rasend schnell und so kamen viele, um in einer so schönen Umgebung zu arbeiten oder zu entspannen.
Dies waren die ersten Schritte auf dem Weg zu einem
Kur- und Erholungs-Tourismus.
Bald war der Touristen-Trubel am See so groß, daß man sich um die Organisierung von Ordnung und Sauberkeit kümmern mußte. Das Paradies am Waldsee hatte sich soweit herumgesprochen, daß sich eine schlagkräftige Truppe aus derm Ausland für den Wachschutz und Ordnungsdienst anheuern ließ.
Mit der Zeit machten sich die Bemühungen um das Wohlergehen der vielen Gäste bezahlt und die Sput-Niks erreichten mit Ihrer Geschäftsidee einen bescheidenen Wohlstand. Um weiterhin neue Gäste zu erreichen, wurden Transport- mittel organisiert und eigene Verkaufs- und Werbebüros eröffnet. Es wurden Künstler gerufen, um ein eigenes Wappen zu entwerfen. Es kam die Zeit, aus einer Familiensippe eine Firma zu gründen, die sich “Reisebüro Sputnik” nannte. Es wurden Partnerschaften mit vielen Regionen des Landes geschlossen und SPUTNIK  erhielt etliche Ehrungen und Gastgeschenke.  
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